Bis 1929 war Kolhorn ein Hafen an der ehemaligen Zuiderzee. Von der ansehnlichen Fischereiflotte von Kolhorn ist nur noch das Beiboot KH44 aus dieser Zeit erhalten. Das Besondere ist, dass die Geschichte des eisernen Schiffes vollständig bekannt ist. 1899 wurde das Eisenschiff bei der W.F. Lehrstuhl & Sohn in Alkmaar. Die Werft wurde 1863 von Willem Frederik Stoel gegründet und erhielt später den Namen Nicolaas Witsen. Ein Bürgermeister von Amsterdam, der sich auch als Forscher für technische Entwicklungen im Schiffbau einen Namen gemacht hat. Unter der Baunummer 186 wurde die „Stavorensche Bomboot“ im Auftrag des Fischers Pieter Bood aus Kolhorn gebaut. Pieter Bood nannte seine Jolle, Fischereinummer KH44, Jansje Johanna (benannt nach seiner jüngsten Tochter, geboren am 21. Oktober 1891). Am 23. April 1900 wurde das Beiboot in Alkmaar zu Wasser gelassen, um von Kolhorn aus (hauptsächlich) Sardellen und Zuiderzeehering zu fischen. Mit den aufeinanderfolgenden Fischereinummern KH44, BOL7, KH41 und WIN2 und unterschiedlichen Eignern war Kolhorn bis 1929 immer der Heimathafen dieser Staverse-Jolle (oder „Stavorensche Bomboot“, wie es in der Werftnotiz heißt). Das Schlauchboot wird jetzt von Freiwilligen betrieben. Im Sommer durch die Organisation von Bootsfahrten und im Winter durch die Durchführung der notwendigen Wartungsarbeiten am Beiboot. Kreuzfahrten sind von Ende April bis Anfang Oktober möglich. Eine Rundfahrt wird hauptsächlich unter Segeln durchgeführt und dauert etwa anderthalb Stunden. Auf dem Kolhornerdiep wird gesegelt. Die genaue Route hängt vom Wind ab! Während der Fahrt bittet der Skipper Sie um Hilfe bei der Navigation und beim Segeln. Er erzählt auch über die Geschichte von Kolhorn, seine Fischerei und natürlich über die Jolle selbst. Auch die Geschichte von Kolhorn und den umliegenden Poldern wird besprochen. Quellen – Die Kolhorn Sailing Heritage Foundation über www.kh44.nl – Alte Fischereifahrzeuge über www.vaarttips.nl/visserij
Bootsfahrt ansjovisjol KH44 – Segeldenkmal
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Kolhorn war jahrhundertelang eine Hafenstadt an der ehemaligen Zuiderzee. Im Museum De Turfschuur finden Sie Informationen über 1000 Jahre Kampf gegen das Wasser und die kontinuierliche Anpassung an sich ändernde Umstände. Von der Schifffahrt über die Fischerei bis hin zu Krapp und Ackerbau.
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Der Städtische Jachthafen in Kolhorn liegt am westfriesischen Omringdijk. Im Hafen gibt es die Möglichkeit der Betankung. Im Dorf gibt es Restaurants, wo man essen kann. Seit 2016 verfügt der Hafen über moderne Einrichtungen in einem neuen Hafenbüro. Es gibt auch Wifi im Hafen. Im Sommer sind die jährlichen Nachtmärkte im Dorf organisiert.