Kirche und Turm wurden im 12. Jahrhundert im romanischen Stil aus Tuffstein erbaut, der noch heute im Turmsockel und im Chor zu sehen ist. Im 13. und 14. Jahrhundert wurde die Kirche im damals aktuellen gotischen Stil erweitert und der Turm erhöht, wodurch die gemauerte Turmspitze entstand. Die Dachkonstruktion mit einer Ziegelspitze ist einzigartig und findet sich nur bei etwa 20 anderen Kirchtürmen in den nördlichen Niederlanden. Bei einem sehr schweren Sturm im Jahr 1674 stürzte das Kirchenschiff ein und der Turm wurde halbiert. Die Restaurierung erfolgte 1676 dank der (obligatorischen!) Hilfe der Städte des Noorderkwartier, die im Buntglasfenster des Glasers Claes van der Meulen in der Nordfassade erwähnt wird. Aus dieser Zeit stammen auch die Eichenkanzel, das Tauftor und die Kupferlüster. Laut der Inschrift auf der Uhr selbst wurde die Glocke im Turm 1440 vom Utrechter Uhrmacher Butendiic gegossen. Die Orgel wurde 1870 vom Amsterdamer Orgelbauer Hermanus Knipscheer gebaut. Im Jahr 2022 wurde es vollständig restauriert, wobei sein fast authentischer Zustand erhalten blieb. Am 13. August 1893, am Namenstag des Heiligen Hippolyt, stürzte der Chor ein. 1897 erfolgte eine Restaurierung. Außerdem wurde im 1. Obergeschoss ein zusätzlicher Sitzungssaal geschaffen, für den Rückwand und Balkon (inklusive Orgel) vorgezogen wurden. Außerdem wurde die Kirche von diesem Moment an mit modernster Gasbeleuchtung ausgestattet. 1975 und 1999 wurde die Kirche erneut restauriert. Bei letzterer Gelegenheit wurde der Wieringer-Künstler Piet Lont mit einem neuen Glasfenster in der Südfassade der Kirche beauftragt. Die letzte Renovierung stammt aus dem Jahr 2015. Damals wurde die Rückwand des Kirchensaals etwas weiter versetzt, wodurch Platz für die Küche, die Toilettengruppe und einen Aufzug geschaffen wurde. Kirche, Turm und Orgel sind im Denkmalverzeichnis als nationale Denkmäler eingetragen. Die Stiftung Freunde der Hippolytuskirche organisiert kulturelle Aktivitäten mit mehreren Konzerten und Ausstellungen. In den Sommermonaten ist die Kirche für Besucher geöffnet. Die evangelische Gemeinde Wieringen feiert traditionell am Sonntagmorgen Gottesdienst. Quellen: Text zur Verfügung gestellt von den Friends of the Hippolytuskerk Foundation
Hippolytuskerk
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Spielplatz Helderse buurt
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Der Spielplatzverein Helderse Buurt wurde 1952 aus dem Nachbarschaftsverein Helderse Buurt gegründet. Der Spielplatz bietet einen Spielplatz, der 2018 auf einer 1.250 m2 eingezäunten Fläche komplett renoviert wurde. Auf dem Spielplatz sticht das große Kletter-, Rühr- und Schiebegerät mit einer großen Schlauchrutsche hervor. Jeder kann auf dem Spielplatz spielen, von sehr klein bis etwa 12 Jahre alt. Kinder bis zu sechs Jahren müssen von einem Erwachsenen begleitet werden
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Schwimmbad De Venne
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Das Hallenbad De Venne bietet viele Aktivitäten neben Freizeit-schwimmen und regelmäßige Schwimmunterricht. Die Anmeldung zum Schwimmunterricht erfolgt über eine andere E-Mail-Adresse, nämlich zbdv.zwemscore.nl
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De Groot Recreatie
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Een zee van mogelijkheden voor een onvergetelijk verblijf op Wieringen voormalig eiland in de Waddenzee.
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B&B ‚t Kauwennest
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Unser wunderschönes B&B liegt in Hippolytushoef. Sie haben einen eigenen Eingang zu Ihrem geräumigen, attraktiven Zimmer mit Bad und einer schönen Terrasse.
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Café Arlette
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Ein gemütliches Café im schönen Hippolytushoef, für Jung und Alt, für einen Drink oder eine Party. Sei willkommen!
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„Een wijde blik verruimt het denken“
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Herzlich wilkommen in diese Zimmer mit Früstuck neben das Wattenmeer. Mit atemberaumenden Blick über den Wattenmeer Deich. Es ist gelegen in mitten das schöne Landschaft von das Weltkulturerbe Wieringen. Ein 'Muss' für Menschen die Natur, Ruhe und Kreativität lieb halten In der Nahe möglichkeiten zum surfen, segeln and schwimmen. Besuch der Abschlussdeich oder mach ein Robbenfahrt
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Wieringerboerderij – Hoge Elft 1
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De boerderij is gebouwd rond 1750. Kenmerkend aan een Wieringerboerderij is het grote zwarte schuurschot, de rouw- en trouwdeur, de rietenkap voor het schuurdeel en slechts een gedeelte van het voorhuis is pannengedekt. Tijdens de reformatie waren alleen nog protestantse kerken toegestaan. De boerderij werd toen gebruikt als schuilkerk (schuurkerk) door rooms-katholieke kerkgangers tot 1824. Klokgelui was verboden en gezang mocht niet hoorbaar zijn.
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Voormalig patronaatsgebouw
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Das Patronatsgebäude wurde 1906 zur Ausbildung der römisch-katholischen Jugend der angrenzenden Kirche errichtet.
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Heidense kapel – Smerperweg
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Die Heidenkapelle am Friedhof auf Stroe ist etwas Besonderes, weil der Überlieferung nach seit etwa 700 n. Chr. an dieser Stelle eine kleine Kirche stand. Die Kapelle wurde 2016 auf Initiative von Anwohnern errichtet.